Gruppendynamik

Wie und was formt eine Gruppe und hält sie zusammen?

Eine Gruppe ist schnell geschaffen, aber hält sie auch über einen längeren Zeitraum ohne wieder zu zerfallen? Nur Gruppen, die es schaffen, beständig zu sein, taugen für eine Krisenvorsorge!

Wenn Familien sich zusammen tun, entstehen Gruppen in Gruppen, denn eine natürlich gewachsene Gruppe nennt man Familie. Das erste was man lernen muss, ist gegenseitige Kompromissbereitschaft und Toleranz! Jeder hat Fertigkeiten und Wissensgebiete, die der Gruppe helfen. Man sollte diese dann auch nutzen und nicht ständig in Frage stellen. Jeder will im Leben jemand sein, der irgendwie wichtig ist, man sucht nach Anerkennung. Dabei sollte man es vermeiden sich zu sehr in den Vordergrund rücken zu wollen, denn dies führt immer zu Spannungen in einer Gemeinschaft. Verlässlichkeit im Handeln ist von großer Bedeutung! Jeder muss sich seiner Stärken aber auch seiner Schwächen bewusst sein.

Vorbereitungsgruppe

In solch einer Konstellation hat man Zeit für Entscheidungen, die man am besten gemeinsam trifft. Jeder bringt sich ein, so gut er kann und erweitert sein Spektrum an Wissen und Fähigkeiten.

Krisengruppe / Fluchtgruppe

In solch einer Konstellation hat man oft keine Zeit für Entscheidungen, deshalb wird schon vorab festgelegt, wer dann entscheidet. Am besten auch einen Vertreter, der in Abwesenheit die Entscheidungen fällt. Wenn Zeit ist, kann und soll man gemeinsam entscheiden. Dazu ist eine ungerade Zahl am besten, da es bei Abstimmungen keine Patt-Situation gibt. Die Mehrheit bestimmt und die Minderheit trägt die Entscheidung mit!

Jeder hat auf Grund seiner Fertigkeiten und Wissen eine primäre Position, so kommt es zu keinen "Rangeleien" in der Gruppe. Tätigkeiten werden vorab festgelegt und zugewiesen.